Wirtschaft und Steuern

Es ist schon eigenartig: Kleinere und mittlere Betriebe ächzen unter den vielen Auflagen, die sie erfüllen müssen (Stichwort: Gewerbeordnung und die notwenige Reform derselben), während etwa die Finzanzwirtschaft offenbar tun und lassen kann, was sie will.

Gott sei Dank hat sich mit Finanztransaktionssteuer, Basel III, Bankeninsolvenzrecht und anderen weiteren wichtigen Maßnahmen (in Österreich bzw. der EU) vieles zum Besseren gewendet. Doch nach wie vor sind die Bullen und Bären der weltweiten Börsen fernab jedweder Kontrolle. Was ist mit den fast schon menschenverachtenden Praktiken auf den Rohstoffmärkten? Wieso wird ein Konzernchef belohnt, wenn er ausschließlich kurzfristige Ziele verfolgt und - sei es nur um die Bilanz zu polieren - Tausende entlässt, um sich in weiterer Folge keinerlei Gedanken über die langfristige Perspektive seines Unternehmens zu machen? Antwort: Weil der Investor eine höhere Dividende bekommt - und nur darauf kommt es heute leider an. Eine teuflische Spirale, die sich immer schneller zu drehen scheint.

Wir brauchen nicht weit blicken: Schon in Österreich ist der Reformbedarf groß. Näheres findet sich hier:

- Alternative Finanzierungsmöglichkeiten für kleiner und mittlere Betriebe.
- Entrümpelung der Gewerbeordnung.
- Förderung und Einstiegserleichterung für Jungunternehmer.
- Bonus für wirtschaftlich nachhaltiges Handeln