Neue Gerechtigkeit: Damit sich Ihre Arbeit wieder lohnt

Österreich hat mit 44 Prozent eine der höchsten Abgabenquoten der Welt. Aber auch ohne offizielle Anhebung steigt die Abgabenlast laufend. Schluss damit!

Offiziell erhöht wurde die Lohnsteuer im letzten Jahr zwar nicht, trotzdem haben die heimischen Beschäftigten wieder mehr an den Fiskus abgeliefert. Möglich macht das die „kalte Progression“ – Zuwächse der Bruttoeinkommen werden teilweise von der Inflation aufgefressen.

In Österreich steigen nämlich zahlreiche Gebühren, Mieten und auch die Löhne mit der Teuerung. Die Einkommensgrenzen für die jeweiligen Steuersätze hingegen bleiben gleich. So kann es passieren, dass bei einer (nominellen) Lohnerhöhung Einkommensteile des Steuerzahlers in eine höhere Progressionsstufe rutschen und ihm nach Abzug der Inflation real sogar weniger bleibt als im Jahr zuvor.

Das ist eine schleichende Steuererhöhung. Die Einkommenssteuergrenzen muss ebefalls an die Inflation angepasst werden. Erst dann wird sich Leistung wieder beginnen zu lohnen.

Ich möchte, dass sich Arbeit wieder auszahlt – indem Löhne und Einkommen steuerlich entlastet werden. Ein erster Schritt dazu ist die Abschaffung der kalten Progression für alle Einkommen. Darüber hinaus muss die Lohn- und Einkommensteuer gesenkt werden. Außerdem muss das Einkommensteuergesetz von Grund auf überarbeitet und vereinfacht werden.