Bildung: Chancen & Wahlfreiheit statt Gleichmacherei

Nichts ist so ideologisch aufgeladen, wie die Diskussion um eine Reform des Schulwesens. Für Veränderung sind eigentlich alle. Welche Vorschläge sind unterstützenswert?

Differenzierung nach Leistung.

Jedes Kind hat unterschiedliche Anlagen und Begabungen. Die Aufgabe eines modernen Bildungssystems muss es sein, junge Menschen in ihren individuellen Stärken zu fördern. Nur wenn wir es schaffen, unsere Kinder ganz individuell nach ihren Stärken und Schwächen zu fördern, werden wir sie aufblühen sehen. Mit einem Wort: Ich bin für ein differenziertes Schulsystem.

Für mich ist klar: Nicht für jedes Kind die gleiche Schule, sondern für jedes Kind die richtige Schule!

Wichtig ist:

• das Gymnasium bleibt; keine Einheitsschule.
• verpflichtender Ethikunterricht, wenn kein Religionsunterricht besucht wird;
• laufende Beratungsgespräche mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten im Sinne einer gelebten Feedbackkultur (auch für AHS!);
• strategische und systematische Kooperation mit außerschulischen Bildungseinrichtungen und Einrichtung regionaler Bildungsnetzwerke – auch zur Stärkung des lebensbegleitenden Lernens;
• Talentecheck in der 6. Schulstufe mündet in eine Bildungsempfehlung;
• Bildungs- und Berufsberatung an der Nahtstelle zur Sekundarstufe II.
• Erhalt der Sonderschule, aber auch Inklusion von Kindern mit Behinderung im Regelschulbetrieb; für jedes Kind die richtige Schule!